Nanowrimo 2014 – Die erste Woche

In diesem Jahr läuft es besser. Die Taktik: Der erste Entwurf ist eine Einbahnstraße. Zurückfahren ist nicht erlaubt! Immer nur weiterschreiben. Korrigieren kommt später. Lesen im bisher Geschriebenen ist verboten. Korrigieren ist verboten. Elaubt ist: schreiben, schreiben, schreiben. Sonst klappt es nicht.

Und wenn ich jetzt auf die erste Woche des Nanowrimo 2014 zurückblicke, bin ich schon etwas stolz. Darf ich protzen? Also: Nach einer Woche liege ich bei 14.033 Wörtern. Das sind täglich mehr als 2.000 Wörter. Dabei hatte ich mich im letzten Jahr so schwer getan.

Dass ich dieses so gut voran komme, liegt an der eindeutet besseren Planung. Obwohl ich bis kurz vor Start des Nanowrimo an den Charakteren geschraubt habe, habe ich den Handlungsverlauf von allen Logiklöchern befreit – sofern das bei einer Zeitreisegeschichte überhaupt möglich ist … Das war im letzten Jahr anders. Da hatte ich auch alles geplant, aber ich dachte mir, die paar Ungereimtheiten könnte ich während des Schreibprozesses klären. Doch nichts da. Genau diese nicht passenden Logikstänge beschäftigten mich gedanklich und hielten mich so von der Fertigstellung des ersten Entwurfs ab.

Mein Fazit bis hier: Ich brauche eine hieb- und stichfeste Planung. Die Handlungen aller Personen müssen logisch und nachvollziehbar sein. Es muss gar nicht alles dokumentiert werden, was passiert, denn zu viele Details bremsen einen ja auch im Schreibfluss. Und schließlich ist es doch der größte Spaß, wenn während des Schreibens etwas Ungewöhnliches passiert. Doch was im geplanten Handlungsverlauf festgelegt wurde, sollte Hand und Fuss haben.

Nächste Woche mehr vom Schreibmarathon. Dann gehe ich vielleicht mal darauf ein, wie das ganze Projekt neben einem Vollzeitjob und Frau und drei Kindern durchführbar ist …

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